Kinderzimmereinrichtung

Unsere Kinder bekommen zur Geburt meistens eine komplette Einrichtung in ihr Zimmer. Wenigstens die Erstgeborenen. Da wird wochenlang in Vorfreude aufeinander abgestimmt und mit Stoffen, Tapeten, Bordüren, Betthimmel über der Wiege, Sternenhimmel an der Decke oder später Moskitonetzen über dem Bett, Kissen und Stofftieren dekoriert und eingerichtet. Mancher schläft dann bald schon in einem Bett das den kommenden Formel I-Weltmeister ankündigt oder im rosafarbenen Prinzessinnengemach oder als kommende Fußballnationalspielerin mit Torwand am Kopfende. Das Zweitgeborene zieht dann meistens erstmal zu dem ersten mit ins Zimmer und so wird die Kompletteinrichtung hinfällig, weil sie ergänzt werden muss. Da wird dann ein größeres Bett gebraucht und ein Tisch zum Spielen und malen und dazu gekauft, was das ursprünglich ruhige, ordentliche Gesamtbild völlig ruiniert.

Dabei wäre es für das ältere Kind und seine Weiterentwicklung ebenso wichtig eine neue Ordnung zu erhalten. Eben das erwähnte passende Bett, den größeren Kleiderschrank und eine Möglichkeit all die Stofftiergeschenke und Spielsteine auch wirklich wegräumen zu können. Unsere Augen lieben die Ordnung, denn sie entspricht unserem Gefühl von Harmonie, Ruhe und Schönheit. Deshalb ist die Kompletteinrichtung für das Kinderzimmer bestimmt eine der besten Lösungen. Dann passt der Tisch zu Bett und Schrank, die Stühle peppen abgestimmt mit den Stoffen des Betthimmels und der Gardinen das Ganze farblich auf. Wer so aufwächst kann auch später leichter Ordnung halten und ist ganz bestimmt etwas ausgeglichener, da Ordnung beruhigt. Man schläft besser, ist fröhlicher und fühlt sich wohl in seinem eigenen Reich. Die Hausaufgaben gehen leichter von der Hand, wenn da nichts rumliegt, das verlockend ablenkt. Und mit ein derart ausgeglichenes, fröhliches und selbstbewusstes Kind sorgt automatisch dafür, dass es auch dem Rest der Familie gut geht. Das ist wie mit dem Lachen: das Wohlfühlen steckt an.